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PROGRAMM

»extra — experimental trails«

Festival für experimentelle Film- und Videokunst

Programm 2013 (pdf)

Postkarte 2013 (pdf) Poster 2013 (pdf) Einladung 2013 (pdf)

Eröffnung der Ausstellung
Mittwoch, den 27.11.2013, 19 Uhr, im D21 Kunstraum Leipzig

Festivaldauer
28. bis 30. November 2013 im Cineding Leipzig,
Beginn jeweils ab 19 Uhr

Eintritt frei

Ausstellungsdauer
28. November bis 14. Dezember 2013 im D21 Kunstraum Leipzig

Öffnungszeiten der Ausstellung
Donnerstag – Sonntag, 13 – 19 Uhr

Festivalprogramm im Cineding Leipzig:

 

Donnerstag, 28. November 2013

19 Uhr
Screening »extra« #1

20:30 Uhr
»Fokus – Romeo Grünfelder«

Der anwesende Filmemacher Romeo Grünfelder stellt eine Auswahl seines filmischen Œuvres vor und zur Diskussion. Dabei werden Aspekte des "Experimentellen" seiner Arbeiten betrachtet und unter anderem gefragt: Worin besteht und welchem Zweck dient das Experiment im Experimentalfilm?

Freitag, 29. November 2013

19 Uhr
Screening »extra«
#2

Sonnabend, 30. November 2013

19 Uhr
Screening »extra« #3

20 Uhr
»Das Netz – Unabomber/LSD/Internet«, Regie: Lutz Dammbeck, 35 mm, 121 min, D 2003

Ein experimenteller Dokumentarfilm über die Anfänge und den Aufstieg des Internets, bewusstseinsverändernde Drogen, militärische Experimente und den sogenannten 'Unabomber' Ted Kaczynski.

Filmvorführung in Anwesenheit des Filmemachers, mit Einführung und Künstlergespräch

Eintritt: 5,50 / 4,50€

22 Uhr
»Unter dem Banner der Regression«

Eine Diskussion mit Lutz Dammbeck

Weitere Veranstaltungen im D21 Kunstraum Leipzig:

 

Sonnabend, 7. Dezember 2013

19 Uhr
»Tineola Bisselliella & Chromaton«

Experimente in audio-visueller Improvisation von Martin Schütz, Paul Elvers, Tim Grunwald und Nicolás Rupcich.

Sonnabend, 14. Dezember 2013

19 Uhr
"Von Arties, Kaffee und Cinema 16 – Amerikanischer Experimentalfilm und Art Cinemas"

Ein Vortrag der Filmwissenschaftlerin Claudia Cornelius

Finnissage von »extra« 2013

Die Ausstellung und das Festival für experimentelle Film und Videokunst »extra – experimental trails« bietet in der zweiten Ausgabe 2013 neuen filmischen Sichtweisen für drei Tage eine offene und zeitgenössische Diskussions- und Ausstellungsplattform. »extra« gliedert sich in die seit 2006 im D21 Kunstraum existierende »Reihe Experimentalfilm« ein, die in regelmäßigen Abständen FilmemacherInnen aus dem Experimentalfilmbereich vorstellt.

Am Anfang von »extra« stand ein internationaler Open Call, der den EinsenderInnen keinerlei Beschränkungen hinsichtlich Alter oder Ausbildung sowie bezüglich Länge, Genre oder Präsentationsmodi der Arbeiten auferlegte – ausschlaggebend sollte zunächst die Selbsteinschätzung und Kategorisierung der AutorInnen hinsichtlich der Gattung "experimenteller Film" selbst sein. Aus diesem Fundus wurden die eindrucksvollsten, überzeugendsten oder überraschendsten Arbeiten ausgewählt und zu einem kuratierten Programm zusammengestellt, welches an den drei Festivalabenden außerhalb eines Wettbewerbes und ohne Jurybewertung im Programmkino Cineding präsentiert und in Anwesenheit der FilmemacherInnen diskutiert wird.

Die auf drei Tage verteilten Screenings der Favoriten im Cineding sind ein bewusstes Bekenntnis zum Kinoraum, zur ihm noch immer innewohnenden Mystik und zu der sozialen Erfahrung, die durch ihn ermöglicht wird und die wir nicht missen möchten.

Im Rahmen der Ausstellung im D21 Kunstraum hingegen, wo die eingesandten Film- und Videoarbeiten ohne Ausnahme zu sehen sind, werden die Möglichkeiten und Grenzen des Ausstellens von Filmen und Videos installativ befragt und erforscht. Wir möchten durch die Offenlegung des Auswahlprozesses – schließlich könnte sich jede/r Besuchende im D21 Kunstraum alle Bewerbungen ansehen, sollte er oder sie genügend Zeit mitbringen – auch die subjektiven Kriterien oder Geschmäcker transparent machen, die zur Zu- oder Absage für das Festivalprogramm geführt haben.

Vor dem Panorama der über einhundert eingesandten Beispiele zeitgenössischer Filmkunst möchten wir grundlegende Fragen stellen: Was ist das Experimentelle im Experimentalfilm? Wie definieren und formulieren "experimentelle" Filmschaffende heute ihre Standpunkte und ihre Arbeitsweise in Selbstaussagen und in ihren praktischen Arbeiten? Was sind überhaupt die Kriterien dafür, einen Film oder ein Video als experimentell zu kategorisieren? Wie sinnvoll sind per se einengende Gattungsgrenzen und Genrebezeichnungen im filmischen Diskurs? Diese Themen sollen während des Festivals und der Gespräche zwar nicht erschöpfend behandelt, aber dennoch ohne Scheu angesprochen und diskutiert werden.

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